Arbeitsgruppen der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen

Für die konkrete Erarbeitung von Themen und Arbeitspaketen, z.B. Positionspapiere, gibt es verschiedene Arbeitsgruppen in der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen. Die Arbeitsgruppen werden von den Vertreter*innen der verschiedenen Jugendverbände und -organisationen nach ihren eigenen Schwerpunkten selbst ins Leben gerufen und können sich hierüber aktiv in das Jugendbeteiligungsformat einbringen.

AG Soziale Aspekte

Die Arbeitsgruppe arbeitet an Themen zur sozial-gerechten Ausgestaltung und Flankierung von Klimaschutzmaßnahmen.

Einerseits geht es in der AG darum, sich einen Überblick über die verschiedenen Themenfelder zu verschaffen. Andereseits steht die inhaltiche Arbeit im Vordergrund, die aufbauend auf der Recherche und dem Wissenstransfer stattfindet.

Wichtige Elemente hierfür waren:

  • Briefing mit dem Deutschen Naturschutzring, German Watch und der Klima-Allianz zu allgemeinen klimapolitischen Themen
  • Briefing des Referats "Sozialgerechte Klimaschutzpolitik, Klimaschutz und Akzeptanz" im BMWK - Vorstellung ihrer Themen
  • erneutes Fachgespräch mit dem zuständigen Referat im BMWK - Klimageld, Soziales Monitoring, Klimasozialfonds
  • diverse AG-Treffen zum inhaltlichen Austausch
  • Erarbeitung eines Positionspapiers zum EU Klima-Sozialfonds - nähere Informationen s.u.
  • weitere Austausche im BMUKN zum EU Klima-Sozialfonds: mit Abteilungsleiter Klimaschutz, beim Verbändegespräch oder vor der EU-Kommission in Brüssel
  • Erarbeitung eines Textbausteins zum Thema Klima- und Generationengerechtigkeit für das Forderungspapier der Koordinierungsstelle 

Ab 2026 wird EU-weit ein Klima-Sozialfonds eingerichtet. Dieser Fonds soll den ab 2027 eingeführten Emissionshandel ETS 2 für die Bereiche Gebäude und Verkehr bereits im Vorfeld abfedern, um Haushalte und Kleinunternehmen vor Mobilitäts- und Energiearmut zu schützen. Im Zuge dessen müssen die einzelnen EU-Staaten nationale Klima-Sozialpläne bis Juni 2025 vorlegen. Die AG Soziale Aspekte hat hierzu ein eigenes Positionspapier erarbeitet.

Mehr Informationen zum EU-Klima-Sozialfonds

Folgende Schritte sind wir auf dem Weg zum Positionspapier gegangen:

  • AG-Entscheidung: Erarbeitung eines Positionspapieres zum EU-Klima-Sozialfonds
  • Coworking und intensive Recherchephase mit fortlaufendem Austausch in diversen AG-Treffen
  • 60 Min. Briefing vom Institut für Klimasozialpolitik
  • Einarbeitung in die EU-Verordnung zum Klima-Sozialfonds
  • Austausch & Input zum Klima-Sozialfonds mit der Klima-Allianz
  • Teilnahme am Verbändeaustausch zum Klima-Sozialfonds im BMWK
  • Diverse AG-Treffen, um über Forderungen zu diskutieren
  • Intensive Schreibphase
  • Gemeinsame Finalisierung des Positionspapiers
  • Kommentierungsphase durch weitere beteiligte Jugendverbände und -organisationen
  • thematische Briefing-Angebote für alle Interessierten
  • Aufruf zur Unterzeichnung des Positionspapieres
  • Treffen auf Leitungsebene - Abteilungsleiter für Klimaschutz

Das finale Positionspapier ist hier nachzulesen.

Arbeitsgruppe Kommunikation Klimaschutz

Die Arbeitsgruppe setzt sich für eine verbesserte Kommunikation von Klimaschutzmaßnahmen ein und begleitet den kommunikativen Prozess der Inhalte aus der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen in die verschiedenen Jugendverbände und -organisationen

Elementar für diese AG ist der Einstieg in das Feld der Kommunikation von Klimapolitik, der inhaltliche Austausch sowie die Weiterbildung hierzu. 

Wichtige Elemente hierfür waren:

Arbeitsgruppe Klimaschutz- und Energiepläne

Die Arbeitsgruppe begleitet den Prozess der Klimaschutzprogramme, der Energiepläne und die Umsetzung des Klimaschutzgesetzes.

Folgende Aktivitäten sind besipielhaft für die AG:

  • Treffen mit der Leitung des Referats "Klimaschutzplan, Klimaschutzprogramme" im BMWK - Vorstellung ihrer Themen
  • Treffen mit GermanZero zu wichtigen Terminologien in der Klimaschutzdebatte und Handlungsbedarfen
  • Briefing von GermanZero zum Treibhausgas-Budget
  • Briefing/Workshop von der Climate Clinic zum Klimaschutzgesetz
  • Briefing vom BMUKN Referat NK II 1 zum Prozess der Erarbeitung eines Klimaschutzprogramms
  • Austausch mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren zu Positionierungen zum Klimaschutzprogramm
  • Teilnahme an der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung: Hierfür wurde ein verbandsübergreifender Beitrag mit Forderungen für ein sozial-gerechtes und ambitioniertes Klimaschutzprogramm erarbeitet.

Arbeitsgruppe Strategische Ausrichtung

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus den Bundesvorständen aller beteiligten Jugendverbände und -organisationen der Koordinierungsstelle für Jugendbeteiligung in Klimafragen zusammen und trifft sich zweimal jährlich. Aus ihr resultiert das Mandat für die inhaltliche Schwerpunktsetzung des Jugendbeteiligungsformats. Darüber hinaus werden neben der strategischen, auch die strukturelle Weiterentwicklung des Jugendbeteiligungsformats diskutiert.

Die Arbeitsgruppe ist seit November 2024 eine Fusion der zuvor bestehenden AG Zukunft des Projektes, die sich mit der strategischen Ausrichtung zur Projektfortsetzung auseinandergesetzt hat und der AG Strategische Ausrichtung, die an der Zielmatrix gearbeitet hat. Mittlerweile sind in der AG die Bundesvorstände der beteiligten Jugendverbände und -organisationen aktiv.

Wichtige Elemente hierfür waren:

  • Intensive Mitarbeit am Fortsetzungsantrag für das Projekt (Laufzeit über 2024 hinaus)
  • Erarbeitung und Formulierung einer Zielmatrix für die Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen
  • inhaltliche Schwerpunktsetzung
  • Resonanzraum für Feedback zu Aufbau, Struktur und Durchführung des Jugendbeteiligungsformat
  • Vernetzung der Jugendverbände und -organisationen für Lobbyaktivitäten
  • Ausbau von Synergien zwischen den Verbänden und Organisationen

Arbeitsgruppe Vernetzung

Mitglieder der Arbeitsgruppe Vernetzung repräsentieren die Koordinierungsstelle nach außen, vernetzen sich insbesondere mit anderen Jugendbeteiligungsformaten und sorgen für einen aktiven Austausch in der Jugendbeteiligungsszene. 

Es gibt weitere Bundesministerien mit eigenen Jugendbeteiligungsformaten. Eine kleine Arbeitsgruppe kümmert sich um die Vernetzung zu den Beteiligten aus diesen Formaten. In diesem Kontext treffen sie sich in regelmäßigen Runden. Auch auf weiteren externen Veranstaltungen treten sie als Vertreter*innen aus der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen auf.

Nachfolgend sind einige Veranstaltungen/Settings beispielhaft aufgeführt:

  • Gespräch zwischen der Staatssekretärin Ryglewski (Bundeskanzleramt) und den Jugendbeteiligungsformaten zur Überarbeitung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie
  • Dialogforum Nachhaltigkeit zur Dialogfassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie
  • Dialogforum Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung
  • Statement zum VNR-Bericht
  • Klimaschutz-Appell der Jugendverbände
  • gemeinsames Forderungspapier zu Jugendbeteiligung
  • allgemeine Vernetzung in verschiedenen Formaten mit anderen Jugendbeteiligungsformaten
  • Erarbeitung eines Textbausteins zum Thema Einbindung der jungen Zivilgesellschaft für das Forderungspapier der Koordinierungsstelle