Aktuelle und bisherige klimapolitische Schwerpunkte

Welche Themen die Koordinierungsstelle bearbeitet, richtet sich nach den Interessen der beteiligten Jugendverbände und -organisationen sowie nach aktuellen klimapolitischen Prozessen und Beteiligungsmöglichkeiten. Dabei kommen Organisationen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen, Schwerpunkten und Perspektiven zusammen.

Ein gemeinsamer Fokus liegt häufig auf der Frage, wie klimapolitische Maßnahmen sozial gerecht ausgestaltet werden können und wie die Perspektiven und Lebensrealitäten junger Menschen angemessen berücksichtigt werden. Übergeordnet orientiert sich die gemeinsame Arbeit am Ziel einer innergesellschaftlichen und intergenerationellen Klimagerechtigkeit.

Die konkreten Schwerpunkte verändern sich im Laufe der Zeit. Hier geben wir einen Überblick über aktuelle und bisherige Themen, zu denen sich die beteiligten Organisationen gemeinsam eingearbeitet, ausgetauscht und in politische Prozesse eingebracht haben.

Ein klimapolitischer Schwerpunkt der Koordinierungsstelle ist 2026 die Auseinandersetzung mit dem zweiten europäischen Emissionshandel (EU-ETS 2). Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Frage, wie der EU-ETS 2 sozial gerecht flankiert und die Auswirkungen auf junge Menschen berücksichtigt werden können.

Zur Einarbeitung organisierte die Koordinierungsstelle Briefings mit Expert*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Darauf aufbauend beschäftigen sich die beteiligten Jugendverbände und -organisationen sowohl mit gemeinsamen politischen Forderungen als auch mit der Kommunikation rund um den EU-ETS 2: Welche Botschaften, Kanäle und Maßnahmen können dazu beitragen, seine Bedeutung und Auswirkungen verständlich und zielgruppengerecht zu vermitteln?

 

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Klimaschutzprogramm 2026 arbeiteten sich die beteiligten Jugendverbände und -organisationen gemeinsam in Maßnahmen und Klimabilanzen verschiedener Sektoren ein, nahmen fachliche Briefings wahr und entwickelten eine gemeinsame Stellungnahme.

16 Jugendverbände und -organisationen, darunter der Deutsche Bundesjugendring, reichten den gemeinsamen Beitrag im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ein. Anschließend diskutierten junge Verbandsvertreter*innen das Klimaschutzprogramm mit Mitarbeitenden des BMUKN, ordneten es aus Sicht junger Menschen ein und machten auf aus ihrer Sicht bestehende Lücken und notwendige Maßnahmen aufmerksam.

→ Zur Stellungnahme zum Klimaschutzprogramm 2026

Mit dem europäischen Klima-Sozialfonds und dem nationalen Klima-Sozialplan beschäftigten sich die beteiligten Jugendverbände und -organisationen frühzeitig mit der sozialen Ausgestaltung der europäischen Klimapolitik.

Nach fachlichen Briefings, eigener Recherche und regelmäßigem Austausch entwickelten die Beteiligten ein gemeinsames Positionspapier. Die darin formulierten Perspektiven und Forderungen wurden unter anderem im Austausch mit dem Bundesklimaschutzministerium, beim offiziellen Verbändeaustausch zum Klima-Sozialfonds sowie auf europäischer Ebene eingebracht.

→ Zum Positionspapier zum Klima-Sozialfonds